Clickertraining

Clickertraining kommt ursprünglich aus Amerika, wo Delfine damit trainiert werden. Einen Delfin kann man für eine Trainingseinheit nicht an die Leine nehmen. Wenn ein Delfin keine Motivation hat, das zu tun, was sein Trainer von ihm verlangt, wird er wegschwimmen. Das Ziel des Trainings muss also sein, das Tier zu motivieren, aus eigenem Antrieb heraus das zu tun, was wir von ihm erwarten und nicht, es durch unsere "Hilfen" zu erzwingen.

 

Der Clicker wird dabei als konditionierter Bestärker eingesetzt. Das heißt, dass Sie mit Hilfe des Clickers Ihrem Hund kommunizieren: "Ja, das war richtig, eine Belohnung wird folgen". Die Belohnung ist der primäre Bestärker, also etwas, das der Hund von sich aus möchte. Das kann Futter sein, aber auch Spiel oder eine andere Tätigkeit, die Ihr Hund in dem Moment gerne tun möchte (ein Loch buddeln, zu einem anderen Hund hin laufen o.ä.). Der Clicker ist also ein Kommunikationsinstrument.

Beim Clickertraining soll Ihr Hund selbst aktiv werden. Er soll herausfinden, was er tun muss, um an seine Bestätigung zu kommen. Falsche oder nicht abverlangte Tätigkeiten des Hundes werden nicht korrigiert, sondern ignoriert. Sie bringen dem Hund keinen Erfolg! Verhält er sich jedoch, wie Sie es sich vorstellen, kommt er zu seiner Bestätigung. Da keine Bestrafung falschen Verhaltens erfolgt, braucht Ihr Hund auch keine Angst zu haben, etwas falsch machen zu können. Er wird anfangen, Dinge auszuprobieren, aktiver werden. Clickertraining ist Lernen am Erfolg! Es ist sehr hilfreich, um Ihrem Hund zu lehren, bestimmte Dinge zu tun.