Dominanztheorie

Der Hund als Freund
Mit Freunden kann man viel Spaß haben
Auch Kinder können Partner des Hundes werden

Über viele Jahre hinweg, hat man sich in der Hundeerziehung an die Dominanztheorie gehalten, die ursprünglich von Hühnern abgeleitet wurde. Man dachte also, wenn Hühner eine strickte Rangordnung eingehen, wird es bei der Spezies Hund wohl nicht ganz falsch sein. Man ging also davon aus, das es eine klare Struktur gibt. Später hat man dies dann bei Wölfen beobachtet, die in Gefangeschaft leben. Doch wie ist es bei Freilebenden Wölfen ? Auch sie haben ein Rangordnung, doch diese tritt nur in Notfällen, sprich z.b. bei Angriffen in Kraft. So hat jeder Wolf im Rudel das Recht sein Futter zu verteidigen und jeder das recht sich zu wehren, wenn er ungerecht behandelt wird. Selbst wenn ein Junger Hund, in der Rangordnung ganz nieder steht und etwas hat, das er interesant findet, hat er das Recht, dieses zu verteidigen. Wieso, beschuldigen wir also den Hund, das er uns dominieren möchte, nur weil er vor uns durch die Türe tritt, oder uns nicht an sein Futter lässt, wo Dominanz sowieso nur innerhalb einer Spezies möglich ist.

Versuchen wir den Hund doch stattdessen einmal als Freund und Partner zu sehen. Auch in einer Partnerschaft und Freundschaft muss man sich an gewisse Regeln halten, eine klare Struktur ist also auch hier möglich und auch sehr wichtig und doch ist das Verhältnis ein ganz anderes, da wir den Hund mit anderen Augen sehen. Wenn wir uns dann noch die Mühe machen, die Sprache des Hundes zu erlernen, können wir ein harmonisches Miteinander schaffen.

 

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